Burlons Corona Update 30.08.2020

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

eigentlich wollte ich zum Ende dieser Woche ein leicht positives Fazit der Entwicklung der Corona-Zahlen im Landkreis und somit auch in Dreieich ziehen, denn nachdem auch im Kreis Offenbach die erste Warnstufe von mehr als 20 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern in den letzten 7 Tagen zwischenzeitlich gerissen wurde, sank der Wert wieder auf 12,4 – so wie sich die insgesamt die Zahlen der Neuinfizierten wieder etwas nach unten bewegten.

Besondere Regelungen für den Kreis Offenbach -jenseits der in ganz Hessen geltenden Verordnungen- gab es daher, anders als z.B. in Offenbach und in Teilen des Main-Kinzig-Kreises, bei uns in der letzten Woche nicht.

Doch nun erreicht uns heute Abend folgende Nachricht, die ich hier im Wortlaut der Website der Max-Eyth-Schule (www.mes-dreieich.de) entnommen habe:

„Max-Eyth-Schule bleibt am Montag geschlossen

Leider wurden wir durch den Fachdienst Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum in Dietzenbach darüber informiert, dass zwei weitere Personen an unserer Schule positiv auf Covid-19 getestet wurden. Das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach benötigt für die Nachverfolgung der Kontakte mehr Zeit. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte werden natürlich umgehend informiert.

Um eine Gefährdung der anderen Schülerinnen und Schüler und der Beschäftigten der Max-Eyth-Schule auszuschließen, bleibt die Schule am Montag, 31.08.2020 geschlossen. Es findet kein Unterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler sollen am Montag den Kontakt untereinander und zu anderen möglichst vermeiden und zuhause bleiben.

Wir werden an dieser Stelle im Laufe des Montags darüber informieren, ab wann der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird.“

Den erkrankten Mitgliedern der Schulgemeinde der Max-Eyth-Schule bereits auf diesem Wege gute Besserung! Hoffen wir, dass sich die Infektionskette mit den anstehenden Maßnahmen zügig unterbrechen lässt.

Die Entwicklung zeigt uns einmal mehr, wir leben mit dem Virus und unser Verhalten allein wird gerade in den nächsten Wochen und Monaten darüber entscheiden, wie weit es sich verbreiten wird.

Und eine Bitte an alle junge Menschen. Der bei vielen in dieser Altersgruppe milde Verlauf sagt nichts über mögliche Spätfolgen und garantiert auch niemandem in jungem Alter, dass es nicht gerade bei einem selbst zu einem schweren Verlauf kommt – trotz des jüngeren Alters!

Zudem sind die symptomlosen Erkrankungen im Hinblick auf eine folgenschwere Weitergabe der Infektion („Ich bin ja nicht krank“) an gesundheitlich geschwächte oder ältere Menschen besonders gefährlich, da bei diesen dann ein lebensgefährlicher Krankheitsverkauf auftreten kann. Von daher bitte solidarisch bleiben, Mundschutz wo immer nötig tragen und Abstand halten!

Allen einen guten Start in die neue Woche!

Ihr

Martin Burlon

Bürgermeister

Anbei noch der Link des Kreises Offenbach zur Pressemitteilung in Sachen Max-Eyth-Schule.

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